Therapeutischer Wegweiser - Anke Meissner

Anke Meissner - Familientherapie, Paartherapie, Psychotherapie in Düsseldorf

Beratung Coaching Psychotherapie
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Das Leben selbst in die Hand nehmen!

Anke Meissner
Herausgegeben von in Lebensfragen ·
Tags: SelbstwirksamkeitAngstSelbstbewusstseinDepressionEntscheidungentreffen


Vor ein paar Tagen ist mir folgende Geschichte mal wieder in die Hände gefallen:

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer
und schaute nachdenklich in die Flammen.
Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte,
während die Flammen in den Himmel züngelten.

Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: "Flammenlicht und Dunkelheit,
wie die zwei Wölfe, die in unserem Herzen wohnen."

Fragend schaute ihn der Enkel an.

"Manchmal ist es so, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen.
Einer der beiden ist aggressiv, misstrauisch und immer unzufrieden.
Der andere hingegen ist liebevoll, zuversichtlich, sanft und mitfühlend."

Der Junge fragte den Alten: "Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?"

Der Alte antwortete: "Der Wolf, den ich füttere."

Wie oft haben wir solche Wölfe in unserem Herzen, die miteinander kämpfen. Wölfe, denen wir uns machtlos ausgeliefert fühlen, die scheinbar unser Leben bestimmen und unsere Verhaltensweisen steuern.
Vielleicht verspüre ich auch einen "depressiven Wolf" in mir, einen "wütenden Wolf"  oder einen "ängstlichen Wolf". Auch wenn ich weiß, dass es jeweils noch andere Wölfe in mir gibt oder einmal gegeben hat, vielleicht einen "lebensfrohen Wolf" oder einen "selbstbewussten und sich sicher fühlenden Wolf", erlebe ich momentan den einen Wolf als mächtiger als den anderen.

Dies kann sogar dazu führen, dass ich das Gefühl von Fremdbestimmtheit habe: "Das passiert einfach mit mir, ich kann gar nichts dagegen machen...", vielleicht sogar den Gedanken "So bin ich halt... (schon immer gewesen)!"

In solchen Fällen übersehen wir:
Wir haben immer die Wahl, welchen Wolf wir füttern!

Wir dürfen und können die Entscheidung treffen, welche Gefühle und welche damit verbundenen Verhaltensweisen wir verstärken wollen. Möglicherweise hat mein "ängstlicher Wolf" in der einen oder anderen Situation seine Berechtigung, aber manchmal ist er vielleicht gar nicht hilfreich, sondern schränkt mich ein oder belastet mich. Dann darf ich das verändern und in diesen Situationen meinen "selbstsicheren Wolf" füttern und stärken.

Doch wie füttere ich den jeweiligen Wolf?
Ich stärke immer den Wolf, dem ich mehr Aufmerksamkeit schenke.

Ich kann meinen Focus z.B. auf meine Angst und Unsicherheit richten und mich dementsprechend verhalten. Dies wird mich sehr sensibel machen für die kleinsten Auslöser für Angst und ich werde sehr vorsichtig, zurückhaltend und ängstlich sein.

Ich kann aber auch meine Aufmerksamkeit auf meinen selbstsicheren Anteil in mir lenken, indem ich auf Situationen zurückblicke, die ich gemeistert und bewältigt habe, und meinen Focus auf meine Fähigkeiten und Stärken richte. Auch dies wird mein Verhalten beeinflussen: Ich werde mit Stärke, Gelassenheit und Mut auch die aktuelle Situation bewältigen!

Und so kann ich ebenfalls entweder meinen wütenden oder meinen sanften und gelassenen Wolf füttern, meinen depressiven oder meinen lebensfrohen Wolf, und noch viele andere ... denn alle trage ich in mir.

Was für ein gutes Gefühl, die Wahl zu haben und damit das Leben selbst in die Hand zu nehmen!
Ich darf mich entscheiden...

Herzlichst, Deine Anke Meissner




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