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Wenn der Partner aus dem Blick gerät...

Anke Meissner
Veröffentlicht von in Partnerschaft und Ehe · 24 Juni 2017
Tags: ZuneigungZuwendunginderPartnerschaft


Manchmal passiert es in langjährigen Partnerschaften ganz einfach...
Auf einmal merkt man, dass man mehr oder weniger nebeneinanderher lebt.

Der leidige Alltag holt einen immer wieder nur allzu gerne ein... es muss noch eingekauft werden, auf dem Schreibtisch stapeln sich die To-Do-Zettel und die Spülmaschine ist auch noch nicht ausgeräumt. Immer sind scheinbar wichtige Dinge noch dringend zu erledigen.

Und der eigene Partner gerät dabei immer mehr aus dem Blick!

Das meint nicht, dass wir gar nichts mehr zusammen machen. Oft erzählen die Paare, dass sie viele Dinge gemeinsam unternehmen, sich mit Freunden treffen, zusammen Sport treiben, mit der Familie Zeit verbringen. Und trotzdem fehlt manchmal etwas...

Oft hat dies mit unserer Blick-RICHTUNG zu tun.
Ein schöner Spruch von Antoine de Saint-Exupéry lautet:

Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut,
sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.

Dem stimme ich nur teilweise zu, denn - wie bei vielen anderen Dingen im Leben - kommt es darauf an, eine gute Ausgewogenheit zu finden. Wir Menschen streben in vielerlei Hinsicht nach Homöostase, also einem Gleichgewichtszustand, sowohl in zahlreichen körperlichen als auch in seelischen Prozessen. Wir fühlen uns dann wohl, wenn wir "ausgeglichen" sind.

Ich würde deshalb gerne den Spruch umformulieren:

Liebe besteht darin, gemeinsam in dieselbe Richtung zu schauen,
aber auch immer wieder den Blick dem anderen zuzuwenden.

Wenn wir uns dem anderen zuwenden und zuneigen, dann erfüllen wir ein ganz wesentliches Bedürfnis. Schon für kleine Kinder zählt dieses Bedürfnis zu den Grundbedürfnissen, so wie Schlafen, Essen, Trinken, etc. Und nicht nur kleine Menschen brauchen Nähe, Zuwendung und Zuneigung für ein erfolgreiches Aufwachsen, sondern auch wir Großen benötigen dies für unser Wohlbefinden. Nähe, Zuwendung und Zuneigung erfüllen nicht nur unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Liebe, sondern bedeuten für uns zudem auch gleichzeitig Schutz, Sicherheit und Fürsorge.

Oft verändert sich die eigene Partnerschaft schon alleine dadurch zum Positiven, dass wir uns unserem Partner zuwenden, in den Arm nehmen, Zärtlichkeiten austauschen, Blicke wechseln. Kleinigkeiten scheinbar, aber mit enormer Wirkung auf Harmonie und Zufriedenheit in der Partnerschaft.

Mach doch einfach mal ein Experiment: Nimm Deinen Partner jeden Tag einmal für ein paar Minuten in den Arm und beobachte, was sich verändert...

Herzlichst, Deine Anke Meissner



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